Donnerstag, 9. August 2012

Abschluss Thema August/September

"Lies ein Buch aus deiner Jugendzeit"

Wie ja schon hier kurz erwähnt, ist das Buch, das ich zuerst gelesen habe, ja sehr kurz und deshalb kann ich jetzt schon ein paar Sätze dazu sagen.




In einer dänischen Kleinstadt, treibt der Hexenwahn die Bewohner in eine grausame Hysterie. Als auch Esbens Mutter als Hexe verbrannt wird, flüchtet der Junge und findet Unterschlupf beim Einsiedler Hans. Der Alte öffnet ihm die Augen für die Ursachen der Schrecknisse, die sich um sie herum ereignen.
Doch eines Tages ergreifen die Schergen auch den alten Einsiedler, und Esben muss wieder fliehen....


Mir ging diese Geschichte noch immer sehr unter die Haut, auch wenn ich sie in groben Zügen noch aus meiner Schulzeit kannte (dort hatten wir dieses Buch im Zuge des Deutschunterrichts gelesen). Die Geschichte ist sehr lebendig erzählt und man fühlt sich richtig in sie hineinversetzt und leidet mit dem jungen Esben mit.

Leider bleibt das Ende etwas offen, was ich nicht ganz so gerne mag. Trotzdem ist es ein tolles Buch, das einem die Vergangenheit um die Zeit der Hexenverbrennungen etwas näher bringt.


Das zweite Buch

 
spielt in der Nachkriegszeit.
 
Mit zwölf Jahren lernt Christine den Frieden kennen. Den hat sie sich allerdings ganz anders erträumt: mit Schinkensemmeln, schönen Kleidern und Dauerwelle im Haar. Doch so was können sich nur die leisten, die Schwarzhandel treiben oder "Beziehungen" haben. Für ein Schnitzel erträgt man zum Beispiel eine saublöde Freundin. Und was ist mit dem Waschak-Rudi (ein Nachbarsjunge, den sie nicht sonderlich mag)? Hat er die alte Russ (eine Nachbarin) umgebracht?
 
Christine hat Angst vor ihm. Und sie lernt den Hansi lieben. Doch der einzige Mensch, dem sie wirklich vertraut, der Vater, zerstört diese Liebe. Das kann sie nicht vergessen.
 
 
Das Buch nach so langer Zeit wieder zu lesen, war doch nicht ganz so spannend, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Geschichte ist recht simpel gestrickt, man würde gerne mehr über das Leben nach dem Krieg erfahren, doch diese Infos bleiben aus. Man merkt halt, dass das Buch für Jugendliche und nicht für Erwachsene geschrieben ist und ich merke, dass es mir damals noch besser gefallen hat.
 
Fazit: Lesenswert - allerdings eher nichts für Erwachsene ;).



Liebe Grüße,
Jessica

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